Durchschnittliche Rentenhöhe in Deutschland (neueste Zahlen)

Von | 2. August 2010

neueste Zahlen (Stand 2008) für Frauen und Männer, nach Bundesländern und mit durchschnittlichen Eintrittsalter unter diesem Link der deutschen Telekom, oder noch detaillierter unter www.rrp-bund.de

Besonders darben müssen wohl die bayrischen Rentner. Hierzu die SZ vom 11. 08. 2010.

Ebenso aus der SZ (27. 7. 2010) und unter Bezug auf „Statistik der Deutschen Rentenversicherung – Rentenstand am 31. 12. 2009 (alte Bundesländer)“ hier die aktuellsten Zahlen (Rentenzahlbetrag) für die durchschnittlichen Altersrenten (West):

  • Regelsaltersrente für Männer: 762 € / Monat
  • für langjährig Versicherte (Männer):  1.169 € / Monat
  • Renten insgesamt (Männer): 931 € / Monat
  • Regelsaltersrente für Frauen:  354€ / Monat
  • für langjährig Versicherte (Frauen): 531 € / Monat
  • Renten insgesamt (Frauen): 521 € / Monat

Erfasst wurden lediglich Altersrenten an Berechtigte im Alter bis 82 Jahre.

Frage: Ob bestimmte Politiker und gewisse Herren aus Wirtschaftsverbänden (leider auch eine nicht unerhebliche Anzahl von Journalisten), die ständig über Rentenkürzungen schwatzen, diese Zahlen kennen? Man muss es bezweifeln – zu ihren Gunsten. Ansonsten müssen sich diese fragen lassen, ob sie den letzten Rest von Anstand und Sozialverhalten verloren haben! Von Realitätsbewusstsein ganz zu schweigen…

3 Hinweise zu “Durchschnittliche Rentenhöhe in Deutschland (neueste Zahlen)

  1. Gerhard Jope

    das die Rentenhöhe mit den gleisteten Beiträgen und Beitragsjahren in Verbindung steht, kann ja jeder an seiner Rente ablesen. Das Rente und Einkommen in Verbindung zu setzen ist mit den jahren die man Erwerbstätig war ist selbstverständlich. Mein Arbeitsleben bestand aus 48,3 Arbeitsjahren und habe heute eine Versorgung die ausreichend ist. Wir haben beide gearbeitet und haben außer der gesetzlichen Rente noch eine Betriebsrente, Wohneigentum und Sparvermögen.

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  2. Klaus Paulmann

    das wundert mich nicht. 43 % vom derzeitigen Bruttolohn geben nichts weiter her. Hinzu kommt noch, dass z.B. 540 Beitragsmonate zwecks Berechnung der Entgeldpunkte mit 552 Durchschnittsbeitragsmonate verglichen werden. Ausnahme: Beginn des Arbeitslebens 1. Januar und Beendigung des Arbeitslebens 31. Dezember. Hier werden Äpfel mit Birmen verglichen. Adam Riese lässt grüßen.

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  3. Helmut Lorenz

    Viele Arbeiten nebenbei als Aushilfe. Weil sie das Geld brauchen.
    Der Arbeitgeber überweist 30 % an die MiniJob-Zentrale
    Der Arbeitnehmer hat keinen Leistungsanspruch.
    Das Geld wird für andere verwendet, aber nicht für diejenigen die dafür gearbeitet haben. Natürlich feht dies dann bei der Rente.
    Also noch mehr Rentner mit Mindestrentenanspruch in Zukunft ?

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