Grundrente und Grundversorgung (für Beamte) im Vergleich

Von | 28. Mai 2019

Einem Leserbrief an die SZ (28. 05. 2019) von Berthold Tischbein aus Uhldingen-Mühlhofen, entnehme ich (ungeprüft und ohne Gewähr!) diesen Vergleich:

Bereits bestehende Mindestversorgung für Beamte/innen:

  • Anspruch schon nach 60 Monaten (5 Jahre) vor Pensionseintritt. Aktuell: 1.760 Euro / Monat (+ Familienzuschlag, falls zutreffend + Weihnachtsgeld (ca. 1/2 Monatspension je nach Bundesland) 
  • Kein Eigenbeitrag (Eigenleistung)
  • Keine Bedürftigkeitsprüfung

Diskutierte Grundrente für Rentner/innen:

  • Anspruch erst nach 420 Monaten (35 Jahre) Beitragszeiten vor Renteneintritt.
  • Eigenleistung durch Arbeitnehmerbeiträge in die DRV
  • Geplant: 960 Euro monatlich
  • Keinerlei Zuschläge, kein Weihnachtsgeld 
  • Bedürfniskeitsprüfung gefordert von CDU/CSU und FDP
  • Ob sie kommt steht (noch) in den Sternen!

Jetzt sind Sie dran, verehrte Wählerinnen und Wähler! Unsereiner erspart sich jeden Kommentar.

Nur ein Hinweis: Gehen Sie auf Google, geben Sie den Namen der jeweiligen Partei ein, und schauen Sie im Parteiprogramm, wer dazu eine Aussage hat und welche Partei den Beamtenstatus ganz oder in weiten Bereichen abschaffen will. Die Schweiz und Österreich haben dies bereits geschafft. In unserer großen Republik der Bananen geht es aber angeblich nicht – weil wir doch viel zu groß sind und keinesfalls (!) mit der kleinen Schweiz oder dem ebenso kleinen Österreich verglichen werden können… Sagen die, die noch nie was ändern wollten – weil auch die Pensionsansprüche der Bundestagsabgeordneten ein Sonderprivileg darstellen!

Lesen Sie dazu auch unsere Beiträge unten, z. B. Flüchtlingskosten und Grundrente (auch auf die Gefahr hin, dass man in diesem Land, wenn man auf solche Fakten hinweist, bereits als Rechts eingestuft wird…). 

 

 

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