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Euroraum wird deutlich instabiler

Euroraum wird deutlich instabiler

Die Ursa­che ist ein­fach: Inzwi­schen kauft Schuld­ti­tel von Por­tu­gal, Ita­lien, Grie­chen­land und Spa­nien kein Schwein mehr (oder doch ?), –  nur noch die Ban­ken des jeweils eige­nen Lan­des (!). Frage: Mit wel­chem Geld eigent­lich, denn diese Ban­ken sit­zen ohne­hin bereits auf Men­gen von Schrott­ti­teln, wie über­fäl­li­gen Hypo­the­ken von Schuld­nern wie­der ihrer eige­nen Länder?

Sehr ein­fach: Von unli­mi­tiert gedruck­tem Geld des Herrn Draghi und sei­ner EZB, in des­sen Direk­to­rium Deutsch­land gleich­be­rech­tigt mit Malta, Zypern, Grie­chen­land und dem Rest der Euro-Gemein­schaft abstim­men darf, bzw. regel­mä­ßig über­stimmt wird. Die Ban­ken finan­zie­ren sich dabei von der EZB mit 1 % und kau­fen den Schrott ihrer eige­nen Län­der mit einem Zins von rund 6 % – macht einen locke­ren Gewinn von 5 % – bei Haf­tung der gesam­ten Euro­zone, nament­lich der „rei­chen“ Län­der wie Deutsch­land. Übri­gens: „Unli­mi­tiert gedruck­tes Geld“ bedeu­tet immer schon INFLATION. Da führt kein Weg vorbei!

Wer glaubt, dies sei bil­lige Pole­mik – weil klar und ein­fach dar­ge­stellt – der kli­cke bitte auf den Arti­kel der FAZ vom 24. 11. 2012: „Rena­tio­na­li­sie­rung: Zocken mit der dicken BertaEuro­pas Ban­ken sau­gen sich mit Staats­an­lei­hen voll. Seit Beginn der Krise immer mehr. So war das nicht gedacht.“ Viele Fak­ten, die auch den größ­ten Euro­fan zum Grü­beln brin­gen sollte!

Und wer immer noch behaup­tet, Grie­chen­lands Schul­den kos­ten den Steu­er­zah­ler kein Geld, kann sich hier schlau machen- über den Schul­den­schnitt, den Herr Schäuble nur wegen dem Wahl­ter­min im Herbst 2013 ver­schiebt: „IWF und EZB for­dern radi­ka­len Schul­den­schnitt“ (SZ 26. 11. 2012).

Fazit: Was das für Ihr Geld, nament­lich Ihre Alters­er­spar­nisse bedeu­tet, mögen Sie nun selbst beurteilen.

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