Deutsche gehen trotz Einbußen früher in Rente

Von | 4. März 2013

konnte man am 31. Januar 2013 in der SZ lesen. Danach gingen, laut aktueller Zahlen der DRV im Jahr 2011 knapp 700.000 Menschen neu in Rente. Knapp die Hälfte davon, fast 337.000 von ihnen kamen dabei nicht auf ihr volles Ruhegeld, weil sie vorzeitig in Rente gingen oder gehen mussten. In 23 von 39 ausgewählten Berufsgruppen lag die Anzahl der Frührentner sogar bei mehr als 60%, weil sie teilweise vorher krank oder arbeitslos waren. Ein Teil konnte sicherlich auch „freiwillig“, ab 63 gehen, weil noch andere Einkünfte die Rente ergänzten.

Dass die Rente mit 67 des Herrn Müntefering (SPD) für die Älteren keine Arbeitsplätze geschaffen hat, sondern die Armut im Alter noch weitaus mehr zur Regel macht, sollten die Betroffenen vielleicht nicht unbedingt vergessen, wenn sie im Herbst zur Urne gebeten werden, auch wenn selbige Partei jetzt den Salto rückwärts ankündigt. Aber zwischen Wahlversprechen und Taten liegt ein wesentlicher Unterschied und man muss sich manchmal doch vielleicht an letzterem messen lassen… DIE GRÜNEN waren übrigens mit im Boot, wollen davon aber heute auch nichts mehr wissen.

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