Euro-Dilemma ohne Ende

Von | 12. Juni 2013

Mit klaren Worten kommentiert die Wirtschaftszeitung HANDELSBLATT die endlose Rettungspolitik in der Euro-Krise:

„Was sich `Euro-Zone´ nennt, ist in Wahrheit immer noch ein instabiler Verbund, den schon kleinere Krisen … erschüttern können. Es ist eben auf Dauer ökonomisch undenkbar, einen gemeinsamen Binnenmarkt und eine gemeinsame Währung ohne eine gemeinsame Politik, ja Regierung zu haben. Dem Haus fehlt das Dach. Und alle wundern sich, dass es ab und an hineinregnet.“

Lesen Sie dazu im HANDELSBLATT vom 4. 6. 13, wie sich Politiker und Finanzexperten bei einer Podiumsdiskussion in Berlin zur Situation äusserten. Klarheit gibt es nur von wenigen. Man muss schon selbst mitdenken und sich sein eigenes Bild machen – und nicht nur warten, bis das Haus völlig unter Wasser ist! Von den Einheitsbrei-Rettungsparteien darf man nicht mehr viel Neues erwarten, genauso wenig wie von politisch abhängigen Ökonomen und ihren Instituten.

Ergänzung per 23. 7. 2013: Lesen Sie dazu in der SZ „Euro-Länder verschuldet wie nie zuvor„. Und vergessen Sie bitte nicht, am 22. September dann die Partei zu wählen, die Sie schon immer gewählt haben, weil die ja weiß was richtig und falsch ist! Iss´ja alles ohne Alternative, sagt doch auch die Kanzlerin. Und der Schäuble auch. Der Trittin und der Steinbrück eigentlich auch. Nur der Lucke von der AfD glaubt das nicht.

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