mit dieser Überschrift beginnt ein Artikel von epd (evangelischer Pressedienst) von 6. 7. 2026. Danach glauben 40% der Arbeitnehmer in Deutschland laut einer DGB-Umfrage nicht an ein Durchhalten im Beruf bis zum Rentenalter. Rund 28 000 Beschäftigte in verschiedenen Berufen wurden zwischen den Jahren 2022 bis 2026 befragt. Lediglich 53 % waren der Meinung, ihre derzeitige Beschäftigung bis zum gesetzlichen Renteneintritt ohne Einschränkungen ausüben zu können.
So viel zur Realität, die in keiner Weise den Vorhaben der derzeitigen Bundesregierung entspricht, die den Renteneintritt der Lebenserwartung anpassen will und die Rente mit 63 streichen will.
In diesem Zusammenhang haben wir mehrfach darauf hingewiesen, ab welchem Alter der normale Renteneintritt in den verschiedenen Ländern der EU ist. Hier eine kurze Übersicht zu den wichtigsten Ländern (Quelle: Google):
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- Deutschland: 67 Jahre (wird schrittweise bis 2029 für alle Geburtsjahrgänge ab 1964 angehoben)
- Dänemark: 67 Jahre (wird schrittweise weiter angehoben, Spitzenreiter in der EU, der bis 2040 auf 70 Jahre und langfristig sogar noch höher gehen soll)
- Frankreich: 64 Jahre (Voraussetzung für die volle Rente sind zudem 43 Beitragsjahre)
- Italien: 67 Jahre (das effektive Renteneintrittsalter liegt durch verschiedene Ausnahmeregelungen jedoch im Schnitt bei rund 62 Jahren)
- Schweden: Flexibler Renteneintritt zwischen 63 und 67 Jahren möglich
Der Musterknabe Deutschland muss natürlich vorauseilen, im eigenen Land und an den eigenen Leuten sparen, damit er noch mehr Geld in aller Welt verteilen kann! Nur ein paar Beispiele: Deutschland ist größter Nettozahler in der EU, weltweit größter Geldgeber an Entwicklungshilfe, größter Geldgeber an die Ukraine, zweitgrößter Beitragszahler an die UNO, u.s.w.
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