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Roland Kochs Giftküche und Josef Ackermanns Ehrlichkeit

Roland Kochs Giftküche und Josef Ackermanns Ehrlichkeit

Weil jetzt auch in Deutsch­land noch mehr gespart wer­den muss, meint Roland Koch, die­ser CDU-Minis­ter­prä­si­dent aus Hes­sen, dass zuerst im Bereich Bil­dung und Erzie­hung gekürzt wer­den sollte. Das ist unge­fähr so, als ob die Ara­ber, wenn sie spa­ren soll­ten, die War­tungs­ar­bei­ten an den Ölpum­pen ein­stel­len wür­den. Die Rezepte die­ses Kochs sind wohl für die Gift­kü­che gedacht.

Und Josef Acker­mann, der Chef der Deut­schen Bank, tut auf der Couch von Frau Ill­ner kund, dass er bezwei­felt, dass die Grie­chen jemals in der Lage sein wer­den, dass sie ihre Schul­den an uns zurück zah­len kön­nen. End­lich ist ein Ban­ker ehr­lich und auf dem Fuße folgt aus der Poli­tik und in eini­gen Medien die Strafe: „Acker­mann ver­grätzt Mer­kel“ (SPIEGEL). Dafür ver­spricht Papan­dreou, der an der Har­vard-Uni­ver­si­tät aus­ge­bil­de­tet grie­chi­sche Minis­ter­prä­si­dent, laut BILD: „Ihr griecht Euer Geld zurück“. Der wünscht es viel­leicht ehr­lich und gibt sei­nem Wunsch auch laut­stark Aus­druck. Weil er bei sei­nem Bil­dungs­hin­ter­grund nicht ganz blöd sein kann,  muss man unter­stel­len, dass er nicht so rich­tig ehr­lich ist. Dafür wer­den seine Spar­pläne von unse­ren Poli­ti­kern hoch gelobt. Darf man sich fra­gen, ob die wie­derum ehr­lich sind oder aber bl… Oder ein­fach nur ihrem Wunsch­den­ken nachgehen.

Fazit: Am bes­ten man denkt sel­ber mit und bil­det sich seine eigene Mei­nung! Der Wunsch sollte dabei nicht unbe­dingt Vater des Gedan­ken sein.

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