Zum Inhalt springen
Euro-Chaos geht weiter – auch in 2012

Euro-Chaos geht weiter – auch in 2012

dass die Euro-Beschlüsse vom ver­gan­ge­nen Frei­tag nicht lange Bestand haben wer­den, zeigt die Reak­tion des fran­zö­si­schen Kan­di­da­ten der Sozia­lis­ten für die bevor­ste­hende Prä­si­dent­schafts­wahl in Frank­reich. Lesen Sie dazu in der FAZ. Wenn schon die Fran­zo­sen wackeln – angeb­lich unsere bes­ten Ver­bün­de­ten – wer soll dann glau­ben, dass die ande­ren 17 Län­der alle mit­zie­hen. Wie anders die Fran­zo­sen den­ken, zeigt der Kon­kur­rent von Jörg Asmus­sen für den Stuhl des EZB-Chef­volks­wirt, Benoit Coeuré  – „Asmus­sen-Rivale will Noten­bremse anwer­fen“. Lesen Sie selbst. Wie sehr die jüngs­ten Beschlüsse wackeln, zeigt sich an der Reak­tion der Dänen, Schwe­den und Finn­lands (taz). Und der jüngste Gip­fel ist noch keine Woche alt!

Die trau­rige Erkennt­nis: Ste­hen Wah­len bevor, sieht jeder nur sei­nen eige­nen bil­li­gen Vor­teil und das gemein­same Inter­esse ist Maku­la­tur. Auf die­ser Basis kann Demo­kra­tie aber nicht mehr lange funk­tio­nie­ren – und die EU mit ihrem Euro schon gar nicht! 28 Natio­nen in der EU mit 28 ver­schie­de­nen Men­ta­li­tä­ten, 28 ver­schie­de­nen Wert­sys­te­men,… und die Wie­der­ho­lung in den 17 Euro-Staa­ten. Ein Kon­strukt von Idea­lis­ten, nicht von Realisten!

Sehr bemer­kens­wert dazu die Mei­nung des Kolum­nis­ten David Brooks in der New York Times:

Why are nati­ons like Ger­many and the U.S. rich? It’s not pri­ma­rily because they pos­sess natu­ral resour­ces — many nati­ons have those. It’s pri­ma­rily because of habits, values and social capi­tal.“ Lesen Sie bitte die ganze Kolumne hier.

Über den durch Unter­strei­chung kennt­lich gemach­ten Teil sollte man dis­ku­tie­ren. Ohne Natio­nal­ver­brä­mung, aber ehr­lich. Denn bei eini­gen unse­rer Part­ner fehlt es in die­sem Bereich ganz gewal­tig! Und die­ser Man­gel ist auch nicht durch wöchent­lich statt­fin­dende Gip­fel­tref­fen zu kaschie­ren. Er zeigt sich immer deut­li­cher. Aber viel­leicht darf man dies nur als Ame­ri­ka­ner laut sagen.

Warum 50PlusConsulting die­ses Thema auf­greift? Ganz ein­fach. Weil es um unser Geld im Alter geht. Weil Men­schen, die ein­mal aus dem Berufs­le­ben her­aus sind, keine Chance mehr haben eine Geld­ent­wer­tung auch nur in Ansät­zen aus­zu­glei­chen – und weil das Alter ver­dammt lange dau­ern kann. Und auf den Staat und seine Poli­ti­ker dür­fen sie sich dabei als Letz­tes ver­las­sen! Des­halb blei­ben wir, auch im eige­nen Inter­esse, engagiert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.